Abschlussfahrt der Klassen 10 a und 11 d in die Toskana

 

Die Klassen 10 a und 11 d verschlug es im Rahmen der Abschlussfahrt in die Toskana. Das Quartier wurde in Montecatini Therme aufgeschlagen, von dort aus starteten dann auch alle Ausflüge.

So ging es bereits am Dienstag nach Florenz. Bei wunderschönem aber  sehr warmem Wetter zeigte sich Florenz von seiner schönsten Seite, wobei die großen Touristenströme teilweise das Fortkommen sehr behinderten. Spontan wurde dann noch ein Abstecher nach Pisa beschlossen, wo sich viele Schüler/innen ihre eigenen Fotos mit dem schiefen Turm nicht nehmen ließen. Den Abend ließen die Schüler/innen gemeinsam mit den Lehrern in Montecatini Alto ausklingen. Die Aussicht von dort oben gefiel allen und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Am nächsten Tag stand die Schifffahrt  zu den Cinque Terre an, die allen sehr gut gefiel, wobei die Landpassagen wegen der großen Hitze meist im Schatten verbracht wurden. Der letzte Ausflug führte nach Volterra und Siena und klang bei einem Besuch eines Weingutes aus. Dabei lag der Fokus  mehr auf den einfachen aber köstlichen Speisen der Toskana. Auch Neues konnte probiert werden, so fand Vanilleeis mit Rosenmarmelade durchaus breiten Anklang.

Bei der Rückfahrt war der allgemeine Tenor, sehr schön, und gerne wieder, auch wenn es anstrengend war.

 Hedwig Keri

Abschlussfahrt der Klasse 10 b an den Gardasee

 

Die Klasse 10 b verbrachte unter Begleitung von Frau Meindl und Herrn Gruber fünf wunderschöne Tage in Porto di Brenzone am Gardasee. Das mediterrane Klima und italienische Ambiente genossen wir sogleich am ersten Abend bei einem Ausflug nach Garda. Unser Programm führte uns am ersten Tag mit dem Schiff von Malcesine nach Limone, wo wir noch kurz durch den Wochenmarkt bummeln konnten. Danach mieteten wir uns einige Tretboote, was für großen Spaß und die dringend notwendige Abkühlung sorgte. Am Mittwoch ging es voller Freude bei heißen 35° kurz nach Mittag ab ins Gardaland, wo selbstverständlich alle Achterbahnen und sonstigen Adrenalin-Attraktionen ausprobiert wurden und wir bis zum späten Abend die geniale Atmosphäre und Stimmung genießen konnten. In Bardolino fanden wir am Donnerstag schließlich ausreichend Zeit, über den riesigen Wochenmarkt zu flanieren und das eine oder andere Mitbringsel aus Italien zu erstehen. Die absoluten Highlights dieser rundum gelungenen Abschlussfahrt waren für alle Beteiligten aber sicherlich die vielen unvergesslichen und gemeinsamen Abende, die jedoch allesamt immer viel zu schnell vorüber gingen.

 

Eine Fahrt, die allen Beteiligten wohl noch lange (oder gar für immer!) in bester Erinnerung bleiben wird!

 

Andreas Gruber

Abschlussfahrt der Klasse 11 e nach Berlin

 

„Seid Willkommen in Berlin“ hieß es am Montag. Vom Bahnhof ging es ins Hostel, zwar nicht „An der Jannowitzbrücke“, aber in der Nähe, genau gesagt in Friedrichshain gelegen, passend zum gleichnamigen Lied der Pilskills. Pils gab es an der Hostelbar nicht, aber der Herzenswunsch einer Schülerin wurde erfüllt: Es gab Augustiner! Der „Summer in Berlin“ empfing uns von seiner schönsten - und heißesten - Seite und das blieb auch die ganzen Tage so, selbst ein nächtliches Gewitter sorgte nicht für Abkühlung. Noch am Ankunftstag ging es zum Alexanderplatz, da fühlte sich nicht nur die Sängerin des gleichnamigen Liedes wohl. Ein bekanntes Modelabel hat hier ein Kaufhaus – und einige Schüler*innnen in den nächsten Tagen quasi ihr Domizil aufgeschlagen. Die Einkaufstaschen konnten gar nicht groß genug sein. Wir erfüllten uns zwar keine „Kebabträume“, aber solche von Döner, wenn auch einige erst am letzten Tag merkten, dass man dafür gar nicht zum Alex hätte gehen müssen, denn um die Ecke gab es auch welchen zu kaufen…

 

Stadtrundfahrt war am zweiten Tag erst einmal angesagt: Schloss Bellevue, Siegessäule, Bauhausarchitektur, Platz der Bücherverbrennung, Museumsinsel… „Berlin, ich kenn‘ dich nicht mehr wieder“, konnte man an vielen Stellen sagen, besonders aber am Potsdamer Platz. Eine Wüstung in den 80er Jahren, Europas größte Baustelle in den Neunzigern und heute ein Paradebeispiel moderner Architektur. „Unsere Stadt hört doch nicht am Brandenburger Tor auf“, fanden die Berliner auch während der Zeit der Teilung. Im Regierungsviertel sind die Spuren der Teilung kaum noch zu sehen, nur ein Pflasterstreifen zeigt an, wo die Mauer einmal stand. Kanzleramt, Bundestag, Holocaustgedenkstätte und das Brandenburger Tor bei Nacht standen bei einem Abendspaziergang an. „Durch Berlin fließt immer noch die Spree“ – und es gibt sogar eine schöne Bar mit Strandfeeling – aber da uns schon vor dem Betreten die Mücken halb auffraßen, zogen wir lieber weiter.

 

.„Fahr mal wieder U-Bahn“ hieß es dann am nächsten Tag auf dem Weg zum Checkpoint Charlie und zum Mauermuseum, wo die deutsche Teilung, ihre Folgen und Fluchtversuche der DDR-Bürger dokumentiert sind. Wer nicht ins  Museum wollte, konnte die Stadtgeschichte in der Black Box erleben. Nein, trotz des Liedes waren wir nicht im „Mauerpark“, aber an der East Side Gallery. Die Mauerreste sind mit Werken internationaler Künstler in eine riesige Freiluftgalerie verwandelt worden. Die Happy Hour an der Hostelbar entfiel, denn ab 14.00 Uhr gab es kein Eis mehr für Getränke und das 10 Stunden lang. Holen die das Eis vom Nordpol??

 

„In Berlin auf dem Kurfürstendamm“ haben wir uns natürlich auch blicken lassen, bei einer Straßenkünstlervorführung, der Besichtigung von Gedächtniskirche und KaDeWe. Danach konnte man entscheiden, was man wollte: „Hier kommt Knut“, hieß es mal in einem Song. Knut steht mittlerweile ausgestopft im Museum, aber der Zoo zog uns trotzdem an und es gibt auch wieder eine Bärenattraktion: Große Pandas, die einzigen in Deutschland. Dass auch der Streichelzoo Tücken hat, beweisen einige Bissspuren. Ein anderer Teil der Gruppe ging „Auf’m Bahnhof Zoo“, sie wollten den Ort des Romans, den einige gelesen hatten, besichtigen. „Wir wollen doch einfach nur zusammen sein“ hieß es dann auch für uns am letzten Abend. In einem Lokal am Alex verbrachten wir eine schöne Zeit. Berlin hat wirklich alles: Es gab internationale Gerichte, Burger und, endlich!, auch ein Schnitzel, da schlugen wohl Heimatgefühle durch.

 

„In dieser Stadt bringt mich die Nacht niemals ins Bett“, sang Juhnke in „Berlin, Berlin“ und einige Schüler/innen hätten das liebend gern umgesetzt. Man merkte es am Abfahrtstag, sogar die Koffer während der Wartezeit im Hauptbahnhof dienten als Schlafgelegenheit. Wir haben zwar keinen „Koffer in Berlin“, aber ein Paar blaue Latschen ist nicht freiwillig in den Koffer gestiegen…„Eine Tüte Berliner Luft“ hatte wohl auch keiner dabei, aber doch Souvenirs aller Art: Trotz zum Teil mehrfacher Abhebungen waren alle schließlich so gut wie pleite. Die „Streets of Berlin“ haben wir gründlich abgeklappert, das Handy kam auf über 40 km. „Berlin, du bist so wunderbar“, das fanden wohl auch die Teilnehmer der Abschlussfahrt, als sie Bilanz zogen.

 

Karin Wolfert

 

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