Familienpakt Bayern: Auszeichnung für die WS Gester!

 

- Familie und Beruf vereinbaren -

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das Ziel des Familienpakts Bayern. Diese Initiative der Bayerischen Staatsregierung und der Wirtschaft soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Im Landkreis Mühldorf sind dreizehn Unternehmen und Organisationen dem Pakt beigetreten.

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt in der modernen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Eine zeitgemäße Personalpolitik und Unternehmenskultur sind, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, entscheidende Vorteile im Wettbewerb um die fähigsten Köpfe.

Bayernweit sind rund 440 Firmen und Unternehmen dem Pakt beigetreten. Im Landkreis Mühldorf sind dreizehn Firmen Mitglied des Familienpakts. Die Tendenz geht aber weiter nach oben.

Der Nutzen einer familienfreundlichen Personalpolitik ist groß: Der Wunsch, berufliche und private Aufgaben optimal in Einklang zu bringen, ist für viele junge Fach- und Führungskräfte inzwischen ein entscheidendes Kriterium, wenn es um die Wahl des Arbeitsplatzes geht. Gerade im Landkreis Mühldorf müssen die Angebote der Region München und die Arbeit vor Ort in Konkurrenz treten. Landrat Georg Huber ist mit dem Landratsamt Mühldorf seit dem Jahr 2015 Mitglied im Familienpakt. „Wir müssen die Familienfreundlichkeit und die Arbeitswelt unter einen Hut bringen. Dies zum Wohl der gesamten Gesellschaft. Ich bin sehr stolz, dass immer mehr Firmen im Landkreis diesen Weg gehen und Familie und Arbeit in Einklang bringen wollen“, erklärte Huber. Michael Höhenberger, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, überreichte im Rahmen einer Feierstunde die Urkunden an die Mühldorfer Firmen. „Glauben Sie mir, Arbeitgeber, die auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen, investieren direkt in die Zukunft ihres Unternehmens“, betonte Höhenberger.

 

Nach vorliegenden Studien wirkt sich eine familienbewusste Personalpolitik ganz konkret auf das Arbeitsumfeld und die Motivation der Beschäftigten aus: Wer Familie und Beruf nach eigenen Vorstellungen gestalten kann, ist nachweislich produktiver, fehlt weniger, kann sich mit seinem Job identifizieren und bleibt dem Unternehmen länger treu.

„Als gemeinsames Projekt von Politik, Wirtschaft und Verbänden auf freiwilliger Basis wollen wir das Zukunftsthema Familie und Beruf in der unternehmerischen Wahrnehmung schärfen, innerbetriebliche Verbesserungen anstoßen und ihnen dabei helfen, das auch wirksam zu kommunizieren. Wir sind stolz auf die bisherigen Ergebnisse und die positive Resonanz auf das gemeinsame Projekt“, stellte Höhenberger heraus.

 

Die Servicestelle Familienpakt Bayern am Sozialministerium unterstützt die Unternehmen mit Effekten einer familienfreundlichen Personalpolitik und zeigt Wege auf, wie die betriebliche Umsetzung gelingen kann.

 

 

Quelle: ovb-online

 

 

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