Industriefahrt am 19./20.10.2017 nach Österreich und Tschechien

 

 

Auch dieses Schuljahr wieder starteten die Wirtschaftsschüler der Klassen 10 d und 10 e zu einer Industriefahrt nach Österreich und Tschechien. Bei bestem, spät sommerlichem Herbstwetter ging es am Donnerstag um 9 Uhr unter Begleitung des langjährigen Rektors Herrn Krohe, Herrn Bock, Frau Prechsl und Herrn Gruber endlich los.

 

Nach einer kurzen Stärkung in der Autobahnraststätte Aistersheim kamen wir gegen 12.30 Uhr in der vöestalpine Stahlwelt in Linz an. Im Inneren der vöestalpine Stahlwelt hängt eine riesige Stahlrotunde, die einem Stahlwerk-Tiegel nachempfunden ist. Unsere Entdeckungsreise führte uns entlang der Bereiche Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Stahlprodukte und Stahlerfolge. Nach dem Besuch der Ausstellung in der vöestalpine Stahlwelt wartete eine Werkstour auf uns. Die Multimedia-Busse der vöestalpine fuhren uns tief in das 5,2 km² große Werksgelände hinein. Direkt an die Anlagen heran, wo wir einen Blick hinter die Kulissen der Stahlerzeugung werfen konnten.

Gegen 16.00 Uhr setzten wir unsere Reise Richtung Tschechien fort und kamen gegen 18.00 Uhr im Hotel in Budweis an. Am Abend erkundeten Schüler und Lehrkräfte die Innenstadt von Budweis, einer Stadt mit 95 000 Einwohnern.

Nach dem Frühstück im Hotel stand die nächste Betriebsbesichtigung auf dem Programm. Umgeben vom Duft mährischen Malzes und des Saazer Staudenhopfens erhielten wir einen Einblick in die Geheimnisse der Herstellung des weltbekannten Lagerbiers Budweiser Budvar. Wir erfuhren, wie unter Verwendung bester einheimischer Rohstoffe, eigenen Wassers, das aus einem mehr als 300 Meter tiefen artesischen Brunnen stammt, und erstklassiger Brauereihefe ein Bier entsteht, das in die ganze Welt exportiert wird.

Letzter Programmpunkt war ein Besuch der Stadt Krumau. Die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende Stadt liegt sowohl am rechten als auch am linken Ufer der Moldau, die hier eine Flussschleife bildet, von der sich die Ortsbezeichnung „krumme Au“ ableitet. Nach einem zweistündigen Aufenthalt ging es mit dem Bus zurück nach Mühldorf, wo wir pünktlich um 16.45 Uhr eintrafen.

Gruber Andreas

 

 

 

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